Krankes Kind und fremde Betreuung - geht das wirklich?

Einer der Einwände, die wir am häufigsten hören, wenn wir uns in einem Unternehmen den Mitarbeitern vorstellen, lautet:

„Wenn mein Kind so krank im Bett liegt, will es nur bei mir bleiben und auf keinen Fall zu einer fremden Person.“

Dann erklären wir, dass die von uns betreuten Kinder z.B. Fieber haben, aber putzmunter sind und an Arbeiten im home office nicht im geringsten zu denken ist. Fieber im Kleinkind-Alter kommt ziemlich oft vor, und treibt berufstätigen Eltern deshalb nicht nur gelegentlich den Schweiß auf die Stirn.
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/krankes-kind/krankheitszeichen/fieber/

Verschärft wird diese Situation oft noch durch Regeln, die in vielen Kindertageseinrichtungen gelten: Das Kind muss mindestens 2 Tage fieberfrei sein, bevor es wieder in die Krippe oder Kita darf. D.h. das Kind ist zwar wieder gesund, muss aber noch zu Hause bleiben.

Nicht nur häufiges Fieber sondern auch Schnupfen oder Husten in der Erkältungszeit sind zwar lästig, machen den Kleinen aber meistens wenig aus. Bettlägerig sind hier die wenigsten aber dennoch fällt der Besuch der Krippe oder Kita aus. Ansonsten gilt oft, wie bei Fieber, dass das Kind 2 Tage symptomfrei sein soll bevor es wieder in den Kinderladen darf.

Bindehautentzündung, Magen-Darm, Streptokokken, Arm oder Bein gebrochen sind weitere Fälle, in denen wir gerufen werden. In allen Fällen sind die Kinder munter und nicht bettlägerig. Vielleicht ist auch Oma oder Opa krank, der einen Tag pro Woche die Betreuung übernimmt oder die Tagesmutter fällt aus. Auch dann kann eine Notfallmama zuhause die Betreuung übernehmen.

Abgestempelt: Rabenmutter. Foto von Andrea Birkholz
Abgestempelt: Rabenmutter. Foto von Andrea Birkholz

Sind die Kinder manchmal schwer krank, die von uns betreut werden? Sind die Eltern wirklich Rabeneltern wenn sie ihr krankes Kind einfach einer wildfremden Person übergeben?

„Nein“ und „nein“.
Wenn die Kinder sehr krank sind, rufen uns die Eltern gar nicht an. Wie jede Mutter oder jeder Vater bleiben auch unsere Kunden an den schlimmsten oder ersten Tagen selbst zu Hause und rufen uns erst dann an, wenn die Kleinen wieder aufstehen können und hauptsächlich jemanden zum Spielen brauchen.
Meist haben die Eltern alle alternativen Möglichkeiten geprüft und greifen erst zuletzt auf die Notfallmamas zurück. Keineswegs sind sie kaltherzig oder gar Rabeneltern. Im Gegenteil! Erzieherinnen und Erzieher in Kitas können ein Lied singen von Kindern, die trotz klarer Regeln und Krankheit in die Einrichtung gebracht werden und besser zuhause aufgehoben wären.

Was sagen denn die Kinder zu der Situation?

Viele Eltern mögen es nicht glauben, aber die von uns betreuten Kinder lieben die Notfallmamas. Oft so sehr, dass sie auch am folgenden Tag lieber die Notfallmama herbeiwünschen, anstatt zurück zu Kita oder Schule zu gehen.
Die Standardfrage bei der Verabschiedung der Notfallmama lautet daher meist: „kommst Du morgen wieder?“ Das liegt auch an der Auswahl unserer Mitarbeiter/innen, denn wir legen allergrößten Wert auf die Erfahrung und Persönlichkeit der Notfallmamas.

Kinder stellen sich sehr schnell auf neue Situationen ein und sind oft weniger skeptisch als wir Erwachsenen. Und die allermeisten werden außerhalb der Familie in Krippe, Kita oder Hort betreut, sodass sie eine außerfamiliäre Betreuung schon kennen.

Unsere pädagogische Leitung, die sowohl für die Einsätze als auch für unser Betreuungspersonal zuständig ist, bitten wir bei kritischen Fragen rund um die Betreuung immer um ihre Einschätzung und Rat.

Wir sehen uns als Teil des Dorfes, das man zur Kindererziehung und -betreuung benötigt. Die wenigsten von uns leben noch im dörflichen Verbund oder in einer Großfamilie, wo Großeltern, Tanten oder Onkel oder Nachbarn mal eben schnell einspringen können.

Unsere gesellschaftliche Kultur macht es nicht nur Müttern sehr schwer, Kinder und Beruf zu vereinbaren. Gleichstellung und Gleichberechtigung sind wichtige Treiber der Notfallmamas, denn nur so können Mütter ihren Beruf nach der Babypause weiter ausüben - und zwar in der Stundenzahl, die sie wollen oder brauchen. Ohne Druck und schlechtes Gewissen.
Die Notfallbetreuung hat vor allem - aber nicht nur - für Mütter positive Auswirkungen: sie können in verantwortungsvolle Positionen zurückkehren, und müssen die Kinderbetreuung in Ausnahmesituationen nicht alleine schultern.
Und das hat auch Auswirkungen auf die spätere Rente - Stichwort Altersarmut. Bessere Jobs mit mehr Stunden bedeuten höhere Rentenbeiträge und später eine höhere Rente! Bei Scheidungsraten von ca. 30 % ein nicht zu vernachlässigendes Risiko vor allem für Mütter!
http://www.zeit.de/2017/28/berufstaetige-muetter-vereinbarkeit-rabenmutter-kind-karriere

Nicht nur berufstätige Eltern und Arbeitgeber haben etwas von der Notfallbetreuung; auch unsere Notfallmamas profitieren: sie haben auch jenseits der 50 noch eine verantwortungsvolle und gut bezahlte Aufgabe und manche stocken so ihre Rente auf. Sie alle sind bestens ausgebildet und stolz darauf, Familien bei der oft schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Nicht bei jedem Krankheitsfall braucht man eine Notfallmama. Manche Termine lassen sich schieben, manche Dinge lassen sich im home office erledigen, auch wenn zusätzliche kleine Finger auf der Tastatur mittippen möchten.

Aber es gibt eben auch die beruflichen Verpflichtungen, die sich nicht einfach verschieben lassen: eine Kundenpräsentation mit Dienstreise, ein Seminar, ein Gerichtstermin oder eine Operation z.B.

Auch für Arbeitgeber und Kollegen stellen die vielen - und normalen (!) - Krankheitstage von Kindern eine Herausforderung dar, denn bei 10 bis 12 Infekten pro Jahr pro Kind im Durchschnitt, summieren sich die Ausfall-Tage, die betrieblich aufgefangen werden müssen. Bei der heutigen knappen Personaldecke ein zusätzlicher Druck für Eltern.
http://www.zeit.de/2016/41/kindergarten-krankheiten-ansteckung-infektionen-viren

Ein familienfreundliches Angebot der Arbeitgeber, das jeder nach Wunsch oder Bedarf nutzen kann, ist eine hilfreiche Unterstützung für Familien und erleichtert auch das Familienleben. So entfallen Diskussionen, wer nun heute seinen Termin verschieben muss oder wessen Aufgabe in diesem Moment wichtiger ist.
Niemand muss eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, aber die, die unseren Service brauchen, sollten ihn ohne schlechtes Gewissen nutzen. Nicht alle Familien haben die Großeltern in der Nähe, die am ehesten flexibel einspringen können.

Dann ist es gut, wenn es die Notfallmamas gibt.
Es ist schön, wenn man uns nicht braucht. Aber es ist gut, dass man sich im Fall der Fälle auf uns verlassen kann.

"Wären Raben schlechte Eltern, wären sie längst ausgestorben" Foto: Spiegel Online
"Wären Raben schlechte Eltern, wären sie längst ausgestorben" Foto: Spiegel Online

Interessanterweise gibt es den Begriff der „Rabenmutter“ nur in der deutschen Sprache. Andere Länder kennen diesen Ausdruck gar nicht. Ganz abgesehen davon, dass Rabeneltern sich aufopferungsvoll um ihre Brut kümmern...
https://de.wikipedia.org/wiki/Rabenmutter


http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/1000-fragen-sind-rabenmuetter-wirklich-schlechte-mamas-a-760405.html

Ihr Anruf genügt !

Und die Notfallmama kommt.

Berlin/Potsdam

030 4470 5408

Düsseldorf

0211 247 942 50

Frankfurt

069 254 741 930

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040 278 657 84

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Notfallmamas Karriere / Jobs

Sie lieben Kinder und sind selbst ausreichend belastbar? Für die oft anspruchsvollen Situationen in unseren Einsatzfamilien suchen wir Sie! In Frankfurt, Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart.

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Pressebericht Mai 2017

"Schnelle Hilfe für arbeitende Eltern"

freundin über 5 Gründerinnen, deren Geschäftsidee funktioniert.

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Pressebericht März/April 2017

"Schnell zur Stelle"

Die Zeitschrift VITAL über die schnellen Helferinnen der Notfallmamas.

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Pressebericht März 2016

"Jobwechsel: Eine Mama für den Notfall"

ZEIT Online über den Weg vom Office Management zur Gründung der Notfallmamas.

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myself Liebling 2013

myself Liebling 2013: Angela Schmidt gewinnt für "Die Notfallmamas" den Award 2013.

Erfolgsfaktor Familie
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