Hilfe - das Kind ist krank!

„Kind krank“ - Schweißtreiber für berufstätige Eltern

Nichts löst bei berufstätigen Eltern schneller einen erhöhten Puls aus, als eine warme Stirn oder ein Hüsteln beim Kind bzw. ein Anruf von der Kita oder Schule: „Ihr Kind hat Bauchweh - holen Sie es bitte so schnell wie möglich ab“.

Ganz abgesehen von der Sorge ums Kind ist der zweite Gedanke meist, „JETZT geht es aber gerade überhaupt nicht, wer kann einspringen, wen kann ich anrufen?“

Sind beide Elternteile berufstätig, beginnt nun das Ringen darum, wer zuhause bleiben kann oder ob nicht doch Verwandte, Nachbarn oder Freunde einspringen können.

Hat man die Auszeit dann akzeptiert, ist der Stress aber noch nicht vorbei. Denn wer wegen eines kranken Kindes nicht den Arbeitsplatz aufsuchen kann, benötigt ein Attest vom Arzt, welcher das Kind krank schreibt und bescheinigt, dass eine Betreuung zuhause stattfinden muss.

Dieses Attest wiederum ist notwendig für die Krankenkasse wenn Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag die Lohnfortzahlung bei Krankhiet des Kindes ausschließen.
Die Krankenkasse erstattet dann, sofern der Arbeitnehmer in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, einen Teil des Gehaltes, welches der Arbeitgeber kürzt.

Vom Gesetzgeber vorgesehen sind 10 Kind-krank-Tage pro Kind pro Jahr, bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage. Bei mehr als 2 Kindern beträgt die Höchstsumme 25 bzw. 50 Tage für Alleinerziehende pro Jahr.

Ein offenes Geheimnis in Personalabteilungen ist,  dass Eltern am liebsten gar nicht erst zum Arzt gehen bei Erkältungskrankheiten oder Durchfall des Kindes, sondern sich selbst krank melden. Da man als Arbeitnehmer in der Regel erst ab dem 3. Tag eine ärztliche Krankschreibung benötigt, ist diese Variante weitaus unkomplizierter. Außerdem wird das Gehalt im Zweifel nicht gekürzt.
Eine durchaus riskante Sache, die arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur Kündigung haben kann.

Sinnvoller wäre es, Eltern nicht noch dafür zu bestrafen, dass sie Kinder erziehen und im Krankheitsfall pflegen, sondern sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützen.

In Zeiten, in denen Arbeitnehmer den Stellen hinterherziehen und es die Großfamilie praktisch nicht mehr gitbt, ist es notwendig, über neue Modelle nachzudenken.

Sei es, dass kranke Kinder nicht zu Gehaltskürzungen führen oder sei es dass Arbeitgeber , Krankenkassen und Politik sich an Lösungen beteiligen, die den Stress für Eltern verringern.

Linktipps zum Thema:

 

DAK

TK

 

Blog Maximilian Buddenbohm:

 

Blog Steffen Pelz:

 

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