Warum eine hochwertige, hoch flexible Kinderbetreuung ihren Preis hat

 

Alle Eltern wollen für ihr Kind/ihre Kinder das Beste. Angefangen vom Kinderwagen über Kleidung, Essen, Bildungsangebote bis hin zu Freizeitbeschäftigungen und individueller Förderung. Im Betreuungsbereich wie überhaupt im sozialen Bereich in Deutschland herrscht weitgehend die Annahme, dass diese Diensleistungen wenig wert sind und darum wenig kosten sollen. Ohne Betreuungs- und Pflegedienstleistungen aber wären alle anderen Berufe gar nicht zu leisten, es sei denn, Eltern und erwachsene Kinder übernehmen Kinderbetreuung oder Pflege ihrer Eltern selbst. Was sie dann wiederum an der Erwerbsarbeit hindert. (http://www.theatlantic.com/business/archive/2016/03/unpaid-caregivers/474894/)
Die Notfallmamas bzw. die sustenio notfallbetreuung GmbH hatte(n) von Anfang an das Ziel, nicht nur berufstätige Eltern und deren Arbeitgeber sowie Kollegen zu entlasten und unterstützen, sondern auch Arbeitsplätze zu schaffen. Wir möchten gut bezahlte Stellen schaffen, die gleichzeitig diejenigen vor Altersarmut bewahren, die wegen der eigenen Kindererziehung und fehlender Möglichkeiten zur Kinderbetreuung heute eine zu geringe Rente beziehen oder davon bedroht sind.

Die gute Bezahlung (mehr als 60% über dem Mindestlohn) sorgt auch dafür, dass die sustenio GmbH hochqualifizierte Mitarbeiter/innen gewinnen kann, denen wir nach einem ausführlichen und persönlichen Auswahlprozess die Kinder unserer Kunden - und auch unsere eigenen - bedenkenlos anvertrauen können.
Nicht zuletzt bildet die sustenio GmbH ihre Mitarbeiter/innen kontinuierlich weiter und hält so engen Kontakt zu allen Notfallmamas und -papas. Dies sorgt auch dafür, dass der hohe Standard, den wir an unsere Arbeit und Dienstleistung haben, gewährleistet bleibt.

Im Dienstleistungsbereich kostet eine Handwerkerstunde oder Grafikerstunde meist zwischen 45 und 100 EUR. Im Vergleich dazu sind die Preise der Notfallmamas relativ niedrig, wenn man bedenkt, dass es bei der Kindernotfallbetreuung um das Wertvollste im Leben geht: die eigenen Kinder.

Für Privatkunden sind die Rechnungen der Notfallmamas im übrigen als Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzbar. 2/3 der Kosten erstattet das Finanzamt, sofern die geltenden Höchstgrenzen nicht überschritten werden. D.h. bei einer Steuererstattung liegt der Tarif dann im Babysitter-Lohnbereich.(http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=40186.html)

 

Für mehrere Tage/Wochen sind Die Notfallmams zu teuer:
Wir verstehen unsere Dienstleistung als Überbrückung oder für kurzfristige Betreuungsnotfälle. Bei einem Bedarf über 3 oder 4 Tage hinaus gibt es meist andere Möglichkeiten, die Betreuung eines Kindes zu organisieren, z.B.  durch Familie, Nachbarn oder Freunde. Langfristige Betreuungen bieten wir nur in Ausnahmefällen an und diese wird dann oft von Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften übernommen.

Der Unterschied zu einer ehrenamtlichen Organisation:
Ehrenamtliche Organisationen werden von der Stadt oder dem Staat subventioniert, also von Steuergeldern finanziert.

Die Aufwandsentschädigung, die die Helferinnen erhalten, liegt im Mindstlohnbereich, (in einigen Organisationen erhalten die Helferinnen noch nicht einmal das), tragen aber nichts zu Rentenansprüchen oder anderen Sozialversicherungsbeiträgen bei.

Wir haben uns gegen ein ehrenamtliches Modell entschieden, da wir finden, dass diese wichtige Aufgabe, die berufstätige Eltern entlastet und Unternehmen hilft, auch richtig entlohnt werden muss. Sie sorgt auch dafür, dass Eltern ohne schlechtes Gewissen arbeiten können und vor allem Frauen können auch verantwortungsvolle Positionen übernehmen, obwohl sie (kleine) Kinder haben. Dies sorgt für bessere Jobs nach der Elternzeit und höhere Rentenansprüche!

Gleichzeitig ist eine Notfallbetreuung, die derart kurzfristig einspringt in Betreuungs-Notfällen (innerhalb von 3 Stunden), nicht mit ehrenamtlichen Helfern auftrecht zu erhalten.

Da die sustenio GmbH sich aus privaten Mitteln finanziert, muss sie wirtschaftlich handeln, und kann einzelne Gruppen nicht bevorzugen.

 

Ich kann mir das nicht leisten:

In beruflichen Betreuungsnotsituationen kann das Jugendamt angesprochen werden. §20 SGB VIII ist ein relativ unbekannter Paragraf, der hierfür gedacht ist:

https://dejure.org/gesetze/SGB_VIII/20.html

 

Auch unterstützen einzelne Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften ihre Versicherten. Nicht zuletzt ist es sinnvoll, den Arbeitgeber einmal anzusprechen.

 

 

Warum eine Notfallmama, wenn ich vom Gesetzgeber 10 Kind-krank-Tage/Jahr habe?
Oft reichen 10 Tage/Jahr nicht aus, gerade wenn die Kinder in den ersten beiden Kita- oder Krippenjahren sind. Sie haben häufig Infekte, die sie auch durchmachen müssen, um ihr Immunsystem zu stärken. Für schwere Erkrankungen ist unser Service übrigens nicht geeignet und wird dafür auch nicht in Anspruch genommen.

Kind-krank-Tage mit Lohnausgleich erhalten zudem nur gesetzlich Versicherte. Privat versicherte Eltern erhalten keine Lohnersatzleistung, d.h. sie müssen auf Gehalt verzichten.

Oft ist auch nicht das Kind krank, sondern die Regelbetreuung fällt aus. Z.B. wird die Kinderfrau oder der Babysitter krank, Schließtage in Kitas oder Krankheiten, die den gesamten Personalbestand einer Einrichtung schachmatt setzen, müssen von den Eltern aufgefangen werden.

Auch ein Kind-krank-Tag nützt nichts, wenn ein Gerichtstermin oder eine Kundenpräsentation oder eine wichtige Dienstreise anstehen, die vielleicht nur ein ganz bestimmter Mitarbeiter ausführen kann.

Wie geht es eigentlich den Kindern bei den Notfallmamas?
Die von uns betreuten Kinder lieben die Notfallmamas. Selten hat jemand soviel Zeit, sich ausschließlich um ein Kind zu kümmern. Denn die Notfallmama beschäftigt sich die ganze Zeit nur mit den Kleinen und bleibt verschont von Hausarbeit.
Nicht selten werden die Betreuer/innen auch gefragt, ob sie nicht am nächsten Tag wieder kommen können, weil das Kind lieber zuhause mit der Betreuerin spielt, als zur Kita zu gehen.

Erzieher/innen in Kitas wissen und leiden darunter, dass Kinder oft krank in die Krippe/Kita/Hort gebracht werden, weil die Eltern einfach nicht wissen, wie sie Beruf und kränkelndes Kind vereinbaren sollen. Für die Kinder ist das nur die zweitbeste Lösung.
Wenn keine Verwandten in der Nähe leben, ist dies oft ein nicht lösbares Dilemma.

 

Warum gibt es keine Notfallpapas?
Es gibt bisher zwei Notfallpapas. Auch bei der sustenio GmbH ist es so, dass sich auf Teilzeitstellen, die wir bisher hauptsächlich anbieten, wenige Männer bewerben. Wie im gesamten sozialen Bereich ist der Frauenanteil einfach viel höher.

Warum Notfallmama statt Mama oder Papa?
Vor 2 Generationen war es noch üblich, dass Familien im Großverband lebten und mehrere Generationen wenn schon nicht unter einem Dach, dann doch nah beieinander lebten. Bei berufstätigen Eltern haben dann Verwandte und Bekannte oder Nachbarn bei der Kinderbetreuung unterstützt. Dies ist heute nur noch selten der Fall, besonders in Großstädten.
Die Notfallmamas ersetzen also nicht die Eltern, sondern eher die Großeltern oder den dörflichen Verbund. Denn auch früher gingen Eltern mit Kindern arbeiten, es haben sich nur andere Personen um die Kinder gekümmert.
Wir glauben an das afrikanische Sprichwort, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen und wir sehen uns als Teil dieses "Betreuungs- und Familien-Dorfes".


Notfallmamas nur für Reiche?
Gerade weil die Dienstleistung nicht für alle Berufe und Gehälter leistbar ist, sprechen wir Unternehmen an, die diesen Service für ihre Mitarbeiter bezahlen. Nicht zuletzt hat Ihr Arbeitgeber viel davon, wenn Sie ins Büro oder zur Arbeit kommen.
Aber auch für Privatpersonen bedeutet die Möglichkeit der Steuererstattung, dass die Kosten für eine Notfallmama sich im Babysitterlohn-Bereich bewegen.

Sprechen Sie doch einmal mit ihrem Arbeitgeber, ob er Sie finanziell unterstützt. Für ihn sind die Kosten eine Betriebsausgabe.

Manche Krankenkassen sind sehr kulant und übernehmen die Kosten, vor allem wenn die Eltern erkrankt sind.  Auch mit dem Jugendamt kann man sprechen, vor allem als Alleinerziehende.

Man braucht ca. 1-3 mal pro Jahr eine Notfallbetreuung für unaufschiebbare Termine. Manchmal vielleicht auch öfter. Nicht jeder Krankheitsfall ist ein Betreuungsnotfall. Viele Termine kann man schieben - manche aber eben nicht. Und für diese Fälle sind wir da. Wir sind weder Ersatz für die Kita noch für das Krankenhaus.
Bei einem 6-stündigen Einsatz z.B. belaufen sich die Kosten auf ca. 198 EUR. Bei einem Einsatz pro Jahr sind das 16,50 EUR im Monat. Bei 2 Einsätzen sind es ca. 33 EUR.

 

Zusammengefasst setzen sich die Kosten also aus den Löhnen für die Betreuer/innen, Sozialabgaben, der Berufshaftpflichtversicherung, Einsatzorganisation, Beratung, Weiterbildung, Reisekosten, Medien, Büro, Telefon,  etc. zusammen. Auch die Mehrwertsteuer von 19% schlägt im privaten Bereich voll zu Buche. Ohne diese Leistungen gäbe es keine Notfallbetreuung.

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